Meldungen

Fünf Bands buhlen um die Gunst des Publikums

Beim Jugend-Band-Festival im St. Wendeler Saalbau treten auch wieder Lokalmatadore auf

St. Wendel. „Eine große Bühne für die Stars von morgen“ – so lautet wieder das Motto des Jugend-Band-Festivals 2011. In wenigen Tagen veranstaltet die AC-Media Marketing- und Event-Agentur in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt St. Wendel zum vierten Mal das Festival im Saalbau. Unter der Leitung der Veranstalter Alexander Zeyer (18) und Carmen Wilhelm (18), werden fünf Bands ihr Können zeigen und versuchen, auch das Publikum von sich zu überzeugen. Die fünf Bands wurden vorab über eine Abstimmung im Internet durch die Besucher der Jugendbandfestival-Homepage ausgewählt. „Dabei wurden dieses Jahr auch mehr Bands aus St. Wendel gewählt, als in den Jahren zuvor“, erklärt Zeyer. Ab 17 Uhr tritt die Gewinnerband aus dem Jahr 2010, Funktion LP, auf. Das Hauptprogramm des Festivals beginnt um 18 Uhr. Dann werden die fünf Bands The Rookies, Effected, Worst Case Scenario, Bermudadreieck und Monkey on Fire die Bühne rocken und versuchen, das Publikum und die Jury für sich zu gewinnen. Die Jury besteht aus Ralph Schäfer-Lösch (Fun-Music-School), Jennifer Sick (Saarbrücker Zeitung) und Daniel Isengard (103.7 Unser Ding-Moderator). Zwischen den Auftritten der Bands und der Bekanntgabe der Gewinnerband können die Besucher für ihren Favoriten abstimmen. Aber auch während der Abstimmung ist für eine musikalische Untermalung gesorgt, dann tritt nämlich die Band Spirit Wanted auf und präsentiert ihr neues Album. Die Gewinnerbands können sich auch dieses Jahr wieder auf tolle Preise freuen, zum Beispiel eine Demoband-Produktion im Tonstudio oder professionelle Fotoaufnahmen. Der Eintritt für das Jugendbandfestival kostet vier Euro im Vorverkauf und fünf Euro an der Abendkasse. Tickets können auch per E-Mail vorbestellt werden. tom (SZ vom 02.11.2011)

 

 


 

Sparen bei der Bildung? – NICHT MIT UNS

Die Gesamtlandesschülervertretung reagiert mit Unverständnis auf die Sparpläne der Landesregierung im Bildungsbereich.

Durch sinkende Schülerzahlen werden jährlich Gelder frei, die man in unser Bildungssystem investieren muss. Wir müssen ein Bildungsland werden, dies geht nicht mit Kürzungen. Täglich fallen im Saarland mehr als 100 Schulstunden wegen Lehrermangel aus, hiergegen muss dringend etwas getan werden.

Wir appellieren hiermit an den Finanzminister Peter Jacoby (CDU), die Kürzungspläne zu überdenken.

Der Vorsitzende der GLSV, Alexander Zeyer erklärt hierzu: „Wir müssen in eine gute Bildung der Schülerinnen und Schüler investieren und dürfen an dieser Stelle keine Kürzungen zulassen. So sparen wir unser Land nur kaputt!“

Des Weiteren wurden innerhalb der Schülervertretungen im Saarland Stimmen laut, gegen die Sparmaßnahmen zu protestieren. Sollten also 2,5 Mio. Euro gestrichen werden, überlegen die Schülervertretungen einen landesweiten Bildungsstreik durchzuführen.

 


Politik soll Schule machen

Am 24.August 2011 fand der 1. Landesschülerrat der Gesamtlandesschülervertretung statt. In dem Diskussionsforum wurde unteranderem die Frage geklärt warum das politische Interesse der Schüler lässt stetig nach lässt. Der Mister für Bildung, Klaus Kessler erörterte die neu geplante Schulform der Gemeinschaftsschulen und beantwortete den Schülern offen stehende Fragen.

Der Politikunterricht an Schulen sollte einen wesentlicheren Stellenwert im Stundenplan einnehmen. Die aktuelle politische Informationsweitergabe sollte täglich, auch schon in Eingangsstufen, ein Thema sein. Schüler müssen in tagesaktuelle politische Diskussionen eingebunden und mit diesen Themen konfrontiert werden. Die Gesamtlandesschülervertretung appelliert vor allem an alle politischen Jugendverbände, ihr Engagement direkt an den Schulen fortzusetzen. Die Politik muss den Schülern näher gebracht werden, wie sollte das besser gehen, wenn nicht durch direkten Kontakt mit den Politikern. So sollten Politiker aller Ebenen, ohne jegliche Absicht der eigenen Wahlwerbung, sich mit Schülern über politische Themen und Ansichten auseinandersetzen. Denn die Gründe warum Jugendliche kaum mehr politisches Interesse zeigen sind fast schon offensichtlich: fehlende Transparenz der Parteien, zu fachspezifische Ausdrucksweisen der Politiker, aber auch mangelnde und nicht aktuelle Informationsweitergabe in dem Politikunterricht an Schulen.

„Junge Menschen im Saarland können viel verändern. Darum bitte ich, gerade auch die politischen Jugendverbände, es als Aufgabe zu sehen, Jugendliche für die Politik zu motivieren, indem sie direkten Kontakt mit ihnen suchen.“ So Alexander Zeyer der Vorsitzende der Gesamtlandesschülervertretung des Saarlandes. Mit diesem Hintergrund bereitet die GLSV eine Kampagne vor: „Dein Land kann mehr - Mach mit!“.

Desweiteren fordert Alexander Zeyer: „ Ab dem kommenden Schuljahr, welches auch zeitgleich Wahljahr für die Gremien der Schülervertretung ist, sollen die Schülersprecher und deren Vertreter direkt gewählt werden können. Was heißen soll, dass jeder Schüler, jede Schülerin an der Schule seine Stimme für einen Kandidaten abgeben kann. Nicht wie zuvor, dass nur diejenigen, die in der Schülervertretung selbst engagiert sind, wählen können. Das Ganze soll dazu beitragen, dass die Schüler schon im jungen Alter lernen, mit der Demokratie umzugehen. Zu lernen, was es heißt an einer Wahl teil zu nehmen und selbst ein Teil zu sein, um für seine Interessenvertretung zu stimmen.“


Die Zukunft der Schule liegt in den Händen der Schüler

Die Gesamtlandesschülervertretung (GLSV) des Saarlandes, unter dem Vorsitz von Alexander Zeyer (18), will helfen veraltete Strukturen in Schulen zu verändern. „Schüler können in Eigeninitiative Probleme lösen und ihre Interessen vertreten“, so Zeyer.

Unterrichtsausfall wegen Lehrermangel? Keine funktionierende Schülervertretung? Mangelnde Informationsweiterleitung in Sachen Bildungspolitik? All das kann man ändern.

Die Gesamtlandesschülervertretung besucht in den nächsten Monaten viele Schulen im Saarland, um mit den Schülern Probleme zu diskutieren und dabei zu versuchen Lösungen zu finden. In Diskussionsforen können sich die Schüler gegenseitig austauschen und Anregungen für Veränderungen sammeln. „Der direkte Kontakt und die daraus resultierende Kommunikationsbasis mit den Schülern ist uns sehr wichtig“, so der Vorsitzende der GLSV. Veränderung ist ein fortwährender Prozess, so soll auch alles Neue an die Schüler durchdringen, das ist ein Ziel der Gesamtlandesschülervertretung. Denn nur wenn die Schüler informiert sind, können sie sich auch dementsprechend ihre eigene Meinung bilden und daraufhin agieren oder reagieren. So hat die Änderung der Verfassung und des Schulordnungsgesetztes vom 15. Juni mit der Zusammenlegung der Gesamtschulen und Erweiterten Realschulen zur Gemeinschaftsschule, die GLSV veranlasst den 1. LANDESCHÜLERRAT „SCHULE DER ZUKUNFT“ am 24. August um 16:30h in dem Bildungsministerium zu veranstalten. Wir wollen die Schüler über die neue Schulform informieren und über die Bildungspolitik im Saarland diskutieren. Somit sind alle Schülervertreter/innen aus dem Saarland rechtherzlich dazu eingeladen. Abschließend Zeyer: „ Eine funktionierende Schülervertretung ist zur Interessenvertretung der Schüler unabdingbar, so sollten alle Schüler für die aktive Mitarbeit an ihrer Schule motiviert werden."

 

 


Bildung ist Zukunft

 

Die Gesamtlandesschülervertretung des Saarlandes (GLSV) begrüßt die Entscheidung des Landtages. „Die Einführung der Gemeinschaftsschule und die damit verbundene Verfassungsänderung ist der richtige Schritt in die richtige Richtung“, so der Vorsitzende Alexander Zeyer. Die Schülervertretungen können an den Schulen in der Schulkonferenz mitentscheiden, wie die zukünftige Differenzierung aussehen soll. Die GLSV fordert mehr Selbstständigkeit für Schulen. Auch die Möglichkeit an der neuen Schulform, das Abitur ablegen zu können, sehen wir als sehr positiv. Jedoch muss weiter die Qualität der Schulen und des Unterrichts gestärkt werden. Die Änderung und Modernisierung der Lehrpläne sehen wir als eine wichtige Herausforderung für die nächsten Jahre. „Bildung ist die Zukunft unseres Landes, weitere Sparmaßnahmen in der Bildung wird es mit uns nicht geben. Die GLSV wird in den nächsten Monaten ein Ideenkonzept „Schule der Zukunft“ mit allen Schülervertreterinnen und Schülervertretern erarbeiten und dieses der Landesregierung vorstellen, denn nur gemeinsam geht Bildung besser“, so Alexander Zeyer weiter. Die GLSV hofft, dass das Motto des Bildungsministers Klaus Kessler ernst genommen wird und dass sich alle an der Zukunft der Bildungspolitik im Saarland konstruktiv beteiligen.


 

Diese Schüler haben Besonderes geleistet

Türkismühler Gesamtschule hat am Ende des Schuljahres vorbildliches Engagement ausgezeichnet

Sie hatten sich durch besonderes Engagement hervorgetan, etwa in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe oder für die Mitarbeit im Arbeitskreis Inklusion. Dafür wurden Schüler der Türkismühler Gesamtschule nun geehrt.

Türkismühle. Am Ende des Schuljahres vergibt die Türkismühler Gesamtschule Schulzertifikate für besonderes Engagement ihrer Schüler. Diesmal wurden diese während einer Schülervollversammlung in der Sporthalle verliehen. Die Schulkonferenz entscheidet, wer sie erhält.

Für intensive Arbeit der Schülervertretung: Alexander Zeyer, Luisa Weider, Nick Theres, Vera Marx, Joshua Winter, Michael Blasius. Für besonderes Engagement in der Kooperation mit der Lebenshilfe: Lena Presser, Lea Fries, Hanna Bold. Für Betreuung der EDV-Kurse für Senioren: Laura Naumann, Chantal Hautz, Ann-Carina Just, Leo Baureis. Für engagierte Mitarbeit in der Schülerfirma Saftladen: Anna-Lena Bernhardt. Für Präsentation der Schule während Theateraufführungen in der Schule, bei außerschulischen Veranstaltungen sowie beim Pfalztheater in Kaiserslautern: Marie Müller, Jonathan Genson, Benjamin Peifer, Carina Germann, Nico Tschofen, Raphaela Wick.

Für Mitarbeit im Arbeitskreis Inklusion: Annalena Meszkatis, Alannah Willams, Katharina Feickert, Jerome Laubenthal, Nils Will, Anna Sesterhenn, Florian Schuld, Jessica Pontius, Michelle Regel, Lara Annen, Aljanko Antes, Livan Arslan, Alisha Sinnwell. Für Vertretung der Schule bei der Bundespreisverleihung Starke Schule in Berlin: David Bokumabi, Daniel Schumann. red (SZ vom 11.07.2011)

 

 


 

Stellungnahme im Landtag zur geplanten Schulreform im Saarland

 

Die Mitglieder der Gesamtlandesschülervertretung des Saarlandes begrüßen die geplante Schulreform. Jedoch hoffen wir, dass nach der Schulstrukturdebatte das Schulwesen nicht nur nach außen sondern in den kommenden Jahren auch nach innen verbessert wird. Des Weiteren ist es richtig, die neue Schulform in der Verfassung festzuschreiben. Schülerinnen und Schüler des Saarlandes brauchen dringend „Schulfrieden“ und nicht weitere Schulstrukturdebatten, nach der nächsten Landtagswahl.

Ziel muss es sein, dass Schulen mehr Selbstständigkeit erhalten, wir finden es deshalb sehr gut, dass die Schulkonferenz über die Differenzierung entscheiden kann, da in diesem Gremium Lehrer-, Eltern- und Schülervertreter sitzen. Die Landesregierung muss aber dafür sorgen, dass auch tatsächlich Schülervertreterinnen und Schülervertreter in diesem Gremium sitzen. An vielen Schulen im Saarland ist dies leider nicht der Fall. Deshalb fordern wir die Einführung einer „SV-Stunde“ am Anfang jedes Schuljahres. Hier sollen alle Schülerinnen und Schüler über das Schulmitbestimmungsgesetz informiert werden. Schülerinnen und Schüler müssen wissen, welche Rechte sie haben.

Folgende Punkte müssen unserer Meinung nach besonders beachtet werden:

-          Verbesserung der Qualität des Unterrichts

-          Eigenverantwortlichkeit

-          Selbständiges Lernen in einer demokratischen Gesellschaft

-          Chancengleichheit

-          Förderung individueller Begabungen

Ein weiterer Aspekt, den wir für gut erachten, ist, dass in der Gemeinschaftsschule der Haupt- und Realschulabschluss und das Abitur in 13 Schuljahren angeboten werden. Hier kann jeder herausfinden, wo seine Grenzen liegen und ist nicht von Anfang an auf das Abitur eingestellt, wie das beispielsweise beim Gymnasium der Fall ist.

Schülerinnen und Schüler des Saarlandes sollen in einer demokratischen Gesellschaft leben und lernen. Um ihnen dies schon in der Schule vorzuleben, fordert die Gesamtlandesschülervertretung die Änderung des Schulmitbestimmungsgesetzes. Die/der Schulsprecherin/Schulsprecher soll mit Einführung der Gemeinschaftsschule zum Schuljahr 2012/2013 direkt gewählt werden. Dieses Jahr haben mehrere Schulen die Direktwahl durchgeführt.

Wir hoffen, dass mit der Einführung der Gemeinschaftsschule der Konkurrenzkampf zwischen Erweiterter Realschule und Gesamtschule endlich ein Ende hat, dass im Saarland wieder Schulfrieden herrscht und wir uns so wieder auf inhaltliche Verbesserungen konzentrieren können.


 

Schülervertretung organisiert Band-Casting

Lange Zeit war nur wenig von der Landesschülervertretung im Saarland zu hören. Jetzt meldet sich die Schülervertretung mit einem Bandwettbewerb in der Öffentlichkeit zurück – und gelobt künftig mehr Präsenz.

Die Gesamtlandesschülervertretung des Saarlandes (GLSV) hat wieder an Fahrt aufgenommen. Zu dieser Schlussfolgerung kam die designierte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bei ihrem Besuch in der Luminanz am Eurobahnhof in Saarbrücken. Zuvor hatte die derzeitige Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport zusammen mit dem GLSV-Vorsitzenden Alexander Zeyer die Beteiligung an einem Bandwettbewerb der Aktion „JumP“ des Familienministeriums verkündet. Unter dem Motto „Wir suchen unsere Superstars“ können Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren in drei Kategorien Musikvideos drehen. Die Voraussetzung: Der Song muss sich um Jugendschutz drehen. Hochgeladen und abgestimmt wird über das soziale Netzwerk facebook.

„Solche Aktionen sind notwendig, weil uns derzeit im Grunde genommen kaum jemand kennt“, erklärt Zeyer. Zwei Jahre lang konnte die Gesamtvertretung nicht besetzt werden, da zu wenige Delegierte zu den Wahlen erschienen waren. „Jetzt müssen wir uns wieder ins Gespräch bringen und den Schülern vermitteln, was wir für sie tun können“, sagt Zeyer. Und das sei nicht wenig, schließlich habe die GLSV ein bildungspolitisches Mandat, das heißt, sie wird im Bildungsausschuss des Landes gehört, wenn Gesetzesänderungen anstehen. „Unsere Aufgabe ist es, den Schülern klar zu machen, dass sie Rechte haben – und das sind gar nicht so wenige. Wir werden in der Politik wahrgenommen und das sollten wir nutzen“, sagt Zeyer. Das konnte Annegret Kramp-Karrenbauer nur bestätigen: „Unsere Politik soll so aussehen, dass wir nicht über die Schüler und Jugendlichen reden, sondern mit ihnen. Die Schüler sollen ihre Interessen nach außen hin vertreten und sich für sie einsetzen und damit auch das Grundwesen der Demokratie verstehen und einüben. Sie sind Gesprächspartner auf gleicher Ebene und können uns sehr gut vermitteln, was die Schüler im Land bewegt.“

(Bericht aus der Saarbrücker Zeitung)


JumP geht weiter: Ministerin Kramp-Karrenbauer und Schülervertretung rufen zum Musik-Wettbewerb auf

 

Die Kampagne „JumP – Jugend mit Power“ des Ministeriums für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport geht in die nächste Runde. Am Freitag, 6. Mai, fiel vor rund 150 Schülern im Alter zwischen 15 und 19 Jahren in der Luminanz am Eurobahnhof in Saarbrücken der Startschuss zu einem Musik-Wettbewerb. Den Startschuss hat Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gemeinsam mit der Gesamtlandesschülervertretung gegeben, die die JumP-Kampagne ab sofort unterstützt.

 

Ab 6. Mai sind Jugendliche dazu eingeladen, sich beim Musizieren mit einem Video aufzunehmen und mit diesem Video beim JumP-Musikwettbewerb „Wir suchen unsere Superstars“ teilzunehmen. Gewertet wird in drei Kategorien:

  • Band,
  • Solist (Sänger/in mit Instrument) und
  • Gesang (A capella).

Teilnehmen können Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahre, wobei in der Band oder A capella-Gruppe (Gesang) mindestens die Hälfte der Mitglieder zwischen 12 und 17 Jahre sein müssen. Wichtiges Kriterium: Bei allen Songs muss Jugendschutz Thema sein. Das Themenfeld ist groß und ist nicht eingeschränkt. Es ist den Musikerinnen und Musikern auch freigestellt, ob sie selbst einen Song schreiben oder einen bekannten Song nachspielen oder -singen.

Das Video wird dann auf der Facebook-Seite von JumP (www.facebook.com/jump.jugend) hochgeladen.

„Hochlade-Schluss“ ist der 6. September. Abgestimmt wird ab sofort und bis zum 6. Oktober. Abgestimmt wird im ersten Schritt online bei Facebook  - durch das Klicken des Buttons „gefällt mir“ für das entsprechende Video. Die beiden Musiker bzw. Gruppen jeder Kategorie, die bis 6. Oktober die meisten „gefällt mir“-Wertungen für ihr Video erhalten haben, werden anschließend zu einem Live-Finale mit Jury eingeladen.

JumP ist der Oberbegriff einer Kampagne für Jugendliche und steht für „Jugend mit Power“. „Wir wissen aus diversen Studien, dass sich Jugendliche sehr wohl gerne engagieren“, sagt Ministerin Kramp-Karrenbauer, „Grundvoraussetzung dafür ist aber, dass sie sich selbst und ihre Ideen einbringen können. Diese Möglichkeiten werden wir ihnen bieten mit dieser neuen Form einer Kampagne.“

„Wir werden in der Jugendarbeit neben der bewährten Zusammenarbeit mit den Verbänden und Organisationen ein zweites Standbein schaffen“, sagt Ministerin Kramp-Karrenbauer. „Dabei ist uns besonders wichtig, dass wir als Ministerium direkt mit den Jugendlichen sprechen und zusammenarbeiten. Wir wollen, dass die Jugendliche im Saarland die Gestaltung unseres Landes selbst in die Hand nehmen.“ Dazu haben sie ab Freitag die Möglichkeit.

Weitere Bilder findest du unter: www.facebook.de/glsv.saar

 


 

Landesschülervertreter rügt Lehrermangel

St. Wendel. Alexander Zeyer, Landesschülersprecher und Vorsitzender der CDU-nahen Schüler-Union im Kreis St. Wendel, hat gestern wegen des Lehrermangels Kritik am Bildungsministerium geübt. „Saarlandweit fallen täglich mehr als 100 Schulstunden aus, die nicht vertreten werden“, so Zeyer. Heute befasst sich der Bildungsausschuss des Landtages mit dem Unterrichtsausfall am Cusanus-Gymnasium in St. Wendel. red

 


 


 

Schüler fordern genügend Lehrer gegen Unterrichtsausfall

St. Wendel/Saarbrücken. Unterrichtsausfall an saarländischen Schulen ruft jetzt auch die Gesamtlandesschülervertretung (GLSV) in Saarbrücken auf den Plan. Auslöser dazu ist die seit Wochenanfang öffentlich geführte Debatte über Probleme bei Mathematik und Kunst am St. Wendeler Cusanus-Gymnasium. Eltern und Schüler berichteten, dass wegen Krankenstands bei Lehrern nicht die vom Lehrplan geforderten Stundenzahlen erfüllt werden konnten. Insbesondere gleich zwei Kunstkurse in der zwölften Klasse seien davon betroffen gewesen (wir berichteten).

Missstand vor dem Abitur

Der saarländische Gesamtlandesschülersprecher Alexander Zeyer dazu: „Es kann nicht sein, dass ein Lehrer gleichzeitig zwei Abiturkurse betreuen muss. Hier ist eindeutig die Politik gefragt, diesen Missstand sofort zu beheben.“ In den Vorbereitungskursen auf das Abitur dürfe so etwas nicht geschehen.

Saarlandweit fallen nach Zeyers Angaben „täglich mehr als 100 Schulstunden aus, die nicht vertreten werden“. Deshalb fordert der Landesschülersprecher mehr Lehrer und auch zusätzliches Personal bei der Lehrerfeuerwehr. Diese soll an jenen Schulen eingesetzt werden, wo Pädagogen längerfristig ausfallen. Das verlange die GLSV bereits seit Jahren.

Alexander Zeyer hält seine Schülersprecherkollegen an, ihm die Probleme an den einzelnen Schulen zu melden, um degagen gemeinsam anzugehen. hgn (SZ vom 14.04.2011)

 



Cusanus- Gymnasium St.Wendel kein Einzelfall

Seit einigen Tagen wird in St.Wendel über den Unterrichtsausfall am Cusanus- Gymnasium
diskutiert. Doch das ist kein Einzelfall. Saarlandweit fallen täglich mehr als 100 Schulstunden aus, die nicht vertreten werden. „Gerade in den Vorbereitungskursen für das Abitur darf so etwas nicht geschehen“, so der Vorsitzende Alexander Zeyer. Die Landesschülervertretung fordert schon seit mehreren Jahren mehr Lehrpersonal und auch mehr Personal bei der Lehrerfeuerwehr, die an Schulen kommen, um Lehrkräfte, die länger fehlen, zu vertreten.
„Es kann nicht sein, dass ein Lehrer gleichzeitig zwei Abiturkurse betreuen muss, hier ist eindeutig die Politik gefragt diesen Missstand sofort zu beheben“, so Alexander Zeyer weiter. Um genau zu wissen, wo es solche Missstände an Schulen gibt, bittet die GLSV die Schülervertretungen der Schulen, sich direkt an die Gesamtlandesschülervertretung zu wenden.


Alexander Zeyer neuer Vorsitzender

Türkismühler Schüler leitet die Schulregionkonferenz

St. Wendel. Die Schulregionkonferenz im Landkreis St. Wendel konstituierte sich. Die Schulregionkonferenz ist eines der wichtigsten Schulgremien in der Schulregion des Landkreises. Vertreter von Eltern, Schülern und Lehrern aller Schulformen gehören diesem Gremium an. Vertreter der Gemeinden und des Kreistages sowie aus der Wirtschaft nahmen an der Sitzung im Landratsamt teil. Zum neuen Vorsitzenden wurde der 17-jährige Oberstufenschüler der Gesamtschule Nohfelden Türkismühle, Alexander Zeyer, gewählt. Dieser nimmt seit zwei Jahren das Amt des Gesamtlandesschülersprechers wahr. Somit wurde zum ersten Mal ein Schüler zum Vorsitzenden gewählt. red (SZ vom  17.02.2011)

 

 


 

Stellungnahme zur geplanten Gemeinschaftsschule im Aktuellen Bericht

 

http://sr-mediathek.sr-online.de/beitrag_Video.php?id=4874

 


 

Demokratische Schulsprecherwahl

Gesamtschule ließ erstmals per Direktwahl entscheiden

Alle Schüler durften mitwählen – normalerweise betreffen solche Wahlen nur die Klassensprecher. Mitspracherecht hatten sie auch bei der Wahl der Vertrauenslehrer, wobei die bisherigen in ihrem Amt bestätigt wurden.

Türkismühle. Schüler der Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle wählten ihren Schülersprecher und seine zwei Stellvertreter. Dies ist an sich ja nichts Ungewöhnliches - aber zum ersten Mal im Landkreis St. Wendel wurde diese Wahl als Direktwahl durchgeführt. Jeder Schüler konnte seine Stimme direkt vergeben.

Diese Wahl unterscheidet sich vom üblichen Verfahren, in dem meist die Klassensprecher den Schülersprecher wählen. Die SV hatte sich dazu entschlossen, mit diesem basisdemokratischen Verfahren alle Schüler in die Verantwortung der Wahl zu nehmen. Fleißige Wahlhelfer, eine gute Zeitplanung und Harald Klos als Wahlleiter sorgten dafür, dass die Wahl ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Mit großer Mehrheit wurde Alexander Zeyer zum Schülersprecher gewählt, seine Stellvertreter sind Nick Theres und Luisa Weider.

Ebenfalls in einer Direktwahl wurden die bereits in der vergangenen Wahlperiode amtierenden Vertrauenslehrer Erik Schmitt und Burkhard Schiffler von einer großen Mehrheit wiedergewählt.

Unterstützt und angeleitet von den Vertrauenslehrern werden in der SV Konzepte erarbeitet, Aktivitäten geplant und Schülerinteressen vertreten.

Die „alten und neuen“ Schülersprecher haben sich vorgenommen, die engagierte SV-Arbeit aus den vergangenen Jahren fortzusetzen. red

 

(SZ vom 15.10.2010)

 


 

Mit Bikini und Vollbart ins Sommer-Vergnügen

Besucher-Rekord bei der zweiten Auflage des Summer Specials im Freibad St. Wendel

Rund 2500 Sonnenhungrige feierten bei der diesjährigen Sommerfete im St. Wendeler Freibad. 50 Teilnehmer gab es allein beim Arschbomben-Wettbewerb, einem der Höhepunkte des Summer Specials.

Von SZ-Mitarbeiterin

Eva Reinhard

St. Wendel. „Megges“-Rufe schallen durch das St. Wendeler Freibad. Der 15-jährige Maximilian „Megges“ Mierich steht konzentriert auf dem Drei-Meter-Brett. Er holt Anlauf. Nach einem hohen Sprung macht er einen Salto in der Luft und klatscht mit voller Wucht ins Wasser. Das kühle Nass spritzt auf die Zuschauermenge am Beckenrand. Das Publikum lacht und applaudiert. Mierich ist am Sonntagnachmittag der Erste von rund 50 Teilnehmern des Arschbomben-Wettbewerbes, einem der Höhepunkte des Summer Specials. Bereits zum zweiten Mal veranstaltet „AC Media-Marketing und Events“ die Sommerfete. „Ich habe bereits vergangenes Jahr beim Arschbombencontest hier mitgemacht und wurde Zweiter“, sagt „Megges“ nach seinem Sprung. Er hoffe, dass es dieses Mal zum ersten Platz reiche. Doch die Jurymitglieder Florian Hell, Kennetha Henderson und Nadine Kaiser vergeben nur die Schulnote zwei. Teilnehmer Alex Passi erntet dafür eine glatte Eins. Macht er doch dem Namen Arschbomben-Wettbewerb alle Ehre. Er landet mit seinem Hinterteil im Wasser und beschert dem Publikum eine riesige Wasserfontäne. „Der Sprung war schon spektakulär, dafür gebe ich eine Eins“, lobt Florian Hell.

„Die Resonanz bei der Veranstaltung ist einfach super“, erklärt der Geschäftsführer der AC Media Marketing und Events Alexander Zeyer. Gemeinsam mit der Stadt St. Wendel habe er vergangenes Jahr das Konzept entwickelt. „Es gibt feste Programmpunkte. Es soll aber auch jährlich etwas Neues hinzukommen“, erklärt Zeyer. Im Vergleich zum letzten Jahr sei die Besucherzahl sogar noch angestiegen. Rund 2500 Sonnenhungrige feiern nun bei der Sommerfete. Daher gebe es bereits die Überlegung, die Veranstaltung auf ein ganzes Wochenende zu verlängern.

„Das Summer Special ist ziemlich gut. Es könnte jeden Tag so sein“, schwärmt die 14-jährige Lisa Schwan aus St. Wendel. Auch das musikalische Programm scheint anzukommen.

„Die Musik ist einfach richtig gut“, schwärmt Monika Zadanksi aus St. Wendel. DJs wie Sev Bastiano, L. Fresh und DVC, Fuchs und Marx, Ten David, Wita und Pussymusic heizen den Zuschauern mit elektronischen Klängen ein. Viele Sonnenhungrige nutzen währenddessen die Gelegenheit und bräunen sich auf der Liegewiese. Ein Pärchen sitzt im Gras und wippt zu den Housebeats im Takt mit. Nebenan spielen Jugendliche Volleyball. „Wir bieten neben Volleyball- auch Fußballturniere, verschiedene Wasserspiele, eine Cocktaillounge und ein Rennen auf der Wasserrutsche an“, sagt Veranstalter Alexander Zeyer.

Höhepunkt sei jedes Mal auch die Wahl zur „sexiest woman“ und zum „sexiest man“. Dieses Jahr gewinnt genau genommen gleich zwei Mal das männliche Geschlecht. Siegt doch Christopher Schmelzer als attraktivster Mann und „Meike“ als attraktivste „Frau“. Besonderheit ist dabei, dass „Meike“ neben einem Bikini auch einen Vollbart trägt. „Als ‚sexiest woman' hat ein Mann gewonnen, der sich als Frau verkleidet hat“, erklärt Zeyer.

 


Schulpläne: Schüler-Union wettert gegen eigene Partei SPD-Landtagsabgeordneter hält an bestehender Verfassung fest

Zu Gast in der Redaktion

CDU-Nachwuchs hält nichts vom fünften Grundschuljahr

Hält die Saar-Regierung an der Reform des Schulsystems im Land fest, droht die Schüler-Union Proteste an. Das sagt Landesvorstandsmitglied Alexander Zeyer.

Von SZ-Redakteur

Matthias Zimmermann

St. Wendel. Fünftes Grundschuljahr sowie das Aus für Gesamt- und Realschulen zu Gunsten der neuen Gemeinschaftsschule – der saarländischen Landesregierung weht bei diesen Plänen ein heftiger Wind entgegen. Und das sogar aus den eigenen Reihen. „Ich halte gar nichts davon“, wendet sich Alexander Zeyer (Foto: SZ) kategorisch gegen die Vorhaben der Koalition aus CDU, FDP und Grüne. Er befürchtet einen erheblichen Nachteil für den saarländischen Schulstandort, da rheinland-pfälzische Schüler dann fern blieben. Die seien aber für viele Standorte wie für die Gesamtschule in Türkismühle und Freisens Erweiterte Realschule einfach überlebenswichtig, um die für einen Erhalt der Schulen erforderliche Schülerzahl zu haben.

Der 17-Jährige Gesamtschüler aus Bliesen ist bildungspolitischer Sprecher im Landesvorstand der Schüler-Union – und damit Mitglied des CDU-Nachwuchses. Die saarländischen Christdemokraten unterstützen die umstrittenen Pläne des grünen Bildungsministers Klaus Kessler.

Alexander Zeyer sieht im Übrigen keinen pädagogischen Vorteil, die Schulzeit an Grundschulen um ein Jahr auszudehnen. Die Probleme dadurch seien viel größer – Zeyer: „An den meisten Grundschulen reicht der Platz nicht aus, um die fünfte Klassenstufe unterzubringen.“ Das bedeute, Schüler zu anderen Standorten bringen zu müssen, womöglich an weiterführende Schulen, wo Klassensäle durch Wegfall einer Jahrgangsstufe leer stünden. „Dann fallen zusätzliche Fahrtkosten an.“ Außerdem müssten Räume, den Unterrichtserfordernissen entsprechend, umgebaut werden. Vor allem: Lehrer weiterführender Schulen sollen nach den Plänen der Landesregierung Unterrichtszeit in der fünften Grundschulklasse bestreiten, weil die Kapazitäten der Grundschullehrer nicht ausreichten. Folglich müssten die betroffenen Lehrer zwischen Schulstandorten pendeln, was Geld koste und zulasten der Unterrichtszeit gehe.

Gegen die Pläne kündigt Zeyer entschiedenen Protest der Schüler-Union an. „Wir arbeiten eng mit Landeseltern- und Schülervertretung zusammen,“ die sich mehrheitlich gegen die Regierungspläne wehrten, wie Zeyer berichtet. Statt der neuen Schulreform fordert er, in der Verfassung festzuschreiben, „dass beim Schulsystem im Saarland in den nächsten zehn bis 15 Jahren alles so bleibt“. Zeyer: „Jedes Mal, wenn eine neue Landesregierung am Ruder ist, wird immer ein neues Konzept vorgelegt.“

Um den Unterricht zu verbessern, verlangt er „Lehrerfortbildung in den Ferien oder nachmittags, nicht wie jetzt während des Unterrichts“. St. Wendel. Auch die Opposition kritisiert die Regierungspläne. Allerdings zeigt sich die SPD im Saar-Landtag bislang uneinheitlich. Während ihr Fraktionsvize Ulrich Commerçon bei der von der Koalition (CDU, FDP, Grüne) vorgesehenen Schulreform gesprächsbereit ist, spricht sich sein Kasteler Fraktionskollege Magnus Jung (Foto: dia-saar.de/SZ) gegen zwei elementare Aspekte aus. Jung zum fünften Grundschuljahr: „Diese Idee lehne ich ganz einfach ab“, weil es pädagogisch nichts bringe. Weiterer Punkt: die angepeilte Verfassungsänderung, um eine Gemeinschaftsschule zu etablieren. Jung: „Ich halte die Verfassungsänderung für den falschen Weg.“ Um bildungspolitisch Akzente zu setzen, reichten die bisherigen Gesetze aus.

 


 

Alexander Zeyer ist Chef der Schüler-Union

im Landkreis St. Wendel

St. Wendel. Führungswechsel bei der Schüler-Union im Landkreis St. Wendel: Die Delegierten der Jahreshauptversammlung haben Alexander Zeyer (Foto: va) zum Vorsitzenden der CDU-Nachwuchs-Organisation gewählt. Damit ist der 17-Jährige aus Bliesen Nachfolger von Matthias Paliot aus Güdesweiler. Paliot trat nach eigenen Angaben aus zeitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl an. Der Gesamtschüler Zeyer kündigte an, die „erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzuführen“ und in der Bildungspolitik Akzente setzen zu wollen. „Anstatt ständig neue Fässer aufzumachen und Systemreformen zu diskutieren, sollte man das Bildungssystem einfach mal in Ruhe lassen“, forderte er. Trotzdem verlangte er von der saarländischen Landesregierung, die Erkenntnisse aus der bundesweiten Schülervergleichsstudie zu nutzen, um Missstände im Bildungssystem zu korrigieren. Das Saarland hatte bei der jüngsten Vergleichsstudie deutschlandweit im Mittelfeld gelegen (wir berichteten).

Breiten Raum während der Sitzung nahm das Thema Grundschulreform ein. Sowohl Landrat Udo Recktenwald (CDU) als auch der Kreischef der Jungen Union (JU), Valentin Holzer, bekräftigten erneut ihre Kritik am von der Saar-Regierung geplanten fünften Grundschuljahr.


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